| Risikoneubewertung von Pestiziden in den USA | ![]() |
Risikoneubewertung von Pestiziden in den USA
Industrie zufrieden - Mitarbeiter der US -Umweltbehörde kritisch
Die US-Umweltbehörde (Environmental Protection Agency, EPA) hat eine zehnjährige Neubewertung von Pestiziden abgeschlossen: Lindan wird endgültig verboten und die für die Vogelwelt bedenklichen Carbofurane sollen nicht mehr verwendet werden. Mit den darüber hinaus gehenden Bewertungen ist die Industrie zufrieden, Verbraucherschützer, aber auch EPA-Mitarbeiter, jedoch keineswegs, zumal lediglich die bereits 1996 zugelassenen Substanzen bewertet wurden, inzwischen sind aber 248 neue aktive Substanzen dazugekommen.
Nach einem Bericht im Newsletter Deutsches Ärzteblatt wünschen sich viele Mitarbeiter der EPA eine strengere Reglementierung. Demnach kritisierten die Wissenschaftler in einem Brief an ihre Vorgesetzten (er wurde der New York Times zugespielt), dass die Leitung der Behörde zu häufig dem politischen Druck der Interessenverbände nachgebe. Wissenschaftliche Erkenntnisse, die auf die Gefährdung der Gesundheit von Feten, Schwangeren, jüngeren Kindern und älteren Menschen durch Aufnahme mit der Nahrung oder eine direkte Exposition hinweisen, würden ignoriert. Als besonders umstritten gelten die Wirkstoffe Chlorpyrifos, Methylparathion und Diazinon.
Impressum:
Autor: Gisela Nickel, PureNature-Redaktion, 08.08.06
Quelle: Newsletter Deutsches Ärzteblatt vom 07.08.06
Erstellt: 10.08.06
Industrie zufrieden - Mitarbeiter der US -Umweltbehörde kritisch
Die US-Umweltbehörde (Environmental Protection Agency, EPA) hat eine zehnjährige Neubewertung von Pestiziden abgeschlossen: Lindan wird endgültig verboten und die für die Vogelwelt bedenklichen Carbofurane sollen nicht mehr verwendet werden. Mit den darüber hinaus gehenden Bewertungen ist die Industrie zufrieden, Verbraucherschützer, aber auch EPA-Mitarbeiter, jedoch keineswegs, zumal lediglich die bereits 1996 zugelassenen Substanzen bewertet wurden, inzwischen sind aber 248 neue aktive Substanzen dazugekommen.
Nach einem Bericht im Newsletter Deutsches Ärzteblatt wünschen sich viele Mitarbeiter der EPA eine strengere Reglementierung. Demnach kritisierten die Wissenschaftler in einem Brief an ihre Vorgesetzten (er wurde der New York Times zugespielt), dass die Leitung der Behörde zu häufig dem politischen Druck der Interessenverbände nachgebe. Wissenschaftliche Erkenntnisse, die auf die Gefährdung der Gesundheit von Feten, Schwangeren, jüngeren Kindern und älteren Menschen durch Aufnahme mit der Nahrung oder eine direkte Exposition hinweisen, würden ignoriert. Als besonders umstritten gelten die Wirkstoffe Chlorpyrifos, Methylparathion und Diazinon.
Impressum:
Autor: Gisela Nickel, PureNature-Redaktion, 08.08.06
Quelle: Newsletter Deutsches Ärzteblatt vom 07.08.06
Erstellt: 10.08.06










Haushalt 
