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Allergischer Schnupfen
Der allergische Schnupfen wird im Volksmund auch oft Heuschnupfen genannt, der Fachbegriff ist allergische Rhinitis. Während der eigentliche Heuschnupfen durch Kontakt mit
Pollen zeitlich begrenzt, während einiger Monate im Frühjahr oder Sommer auftritt, kann auch ein ganzjähriger, allergischer Schnupfen (periennialer Schnupfen) durch ganzjährig vorkommende
Allergene, wie z. B. Hausstaubmilben, Tierhaare oder
Schimmelpilzsporen, entstehen. Der allergische Schnupfen äußert sich meist durch anfallsweise auftretenden Niesreiz bei Kontakt mit dem Allergen, verbunden mit Fließschnupfen, sowie bei längerem Bestehen durch eine behinderte Nasenatmung. Zusätzlich können Symptome an den Augen in Form von Rötung und Juckreiz (Konjunktivitis) bestehen, bei längerer Dauer besteht die Gefahr einer Entwicklung von Scheimhautwucherungen an der Nase (Polyposis nasi), die zu einer dauerhaften Behinderung der Nasenatmung führen, sowie die Gefahr asthmatischer Beschwerden. Gerade die letzteren werden gefürchtet als der so genannte "Etagenwechsel", d. h. als Wechsel der Beschwerden von der oberen Etage Nase auf die untere Etage Lunge.
Oft wird von nicht Betroffenen oder Gesundheitspolitikern die Meinung vertreten, der allergische Schnupfen sei vor allem eine Befindlichkeitsstörung und keine schwer wiegende Erkrankung. Dies ist eine Einschätzung, der unbedingt entgegen getreten werden muss. Zum einen konnten Untersuchungen Ende der Sechzigerjahre zeigen, dass durch den allergischen Schnupfen die Konzentrationsfähigkeit deutlich eingeschränkt wird - dies zeigt sich z. B. bei Kindern durch nachweisbar schlechtere schulische Leistungen während der Pollenflugzeit des betroffenen
Allergens -; auf der anderen Seite ist aber auch die mögliche Beteiligung der Lungenschleimhaut sehr ernst zu nehmen. Gerade bei Kindern besteht eine erhöhte Gefahr des oben angesprochenen Etagenwechsels und eine konsequente Therapie des allergischen Schnupfens ist deshalb unbedingt anzuraten.
Symptome, bei denen man an einen allergischen Schnupfen denken muss:
Der allergische Schnupfen wird im Volksmund auch oft Heuschnupfen genannt, der Fachbegriff ist allergische Rhinitis. Während der eigentliche Heuschnupfen durch Kontakt mit
Oft wird von nicht Betroffenen oder Gesundheitspolitikern die Meinung vertreten, der allergische Schnupfen sei vor allem eine Befindlichkeitsstörung und keine schwer wiegende Erkrankung. Dies ist eine Einschätzung, der unbedingt entgegen getreten werden muss. Zum einen konnten Untersuchungen Ende der Sechzigerjahre zeigen, dass durch den allergischen Schnupfen die Konzentrationsfähigkeit deutlich eingeschränkt wird - dies zeigt sich z. B. bei Kindern durch nachweisbar schlechtere schulische Leistungen während der Pollenflugzeit des betroffenen
Symptome, bei denen man an einen allergischen Schnupfen denken muss:
- länger anhaltende Schnupfensymptome zu einer bestimmten Jahreszeit, insbesondere bei wiederholtem Auftreten in mehreren Jahren
- anfallsweises Niesen zu bestimmten Gegebenheiten, z. B. Kontakt mit Katzen
- gleichzeitiges Auftreten von Niesen sowie Juckreiz und Rötung der Augen
- Besserung der Beschwerden bei Wechsel der Örtlichkeit, z. B. das Aufsuchen geschlossener Räume bei
Pollenallergie









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