| Kaffee einer der beliebtesten Muntermacher | ![]() |
Kaffee und was viele über seine Auswirkungen nicht wissen
Coffee Shops sprießen allerorts aus dem Boden. Sie vermitteln eine Art neues Kultur- und Lebensgefühl. Die Bedienung spricht uns mit italienischem Akzent an, wenn wir unseren Latte Macchiato bestellen. Das Design der Shops ist kultig. Sogar auf Allergiker und laktoseintolerante Menschen wird eingegangen, mit Sojamilch oder laktosefreier Milch werden Alternativen geschaffen, um einen ungetrübten Genuss zu bescheren. Kaffee kann jedoch leicht zur Sucht werden, die durch Gesundheitsverlust bezahlt werden muss.
Ein Frühstück ohne Kaffeegenuss ist kein Frühstück, werden die Kaffeetrinker sofort argumentieren, wenn jemand die Auswirkungen dieser Volksdroge auf die Gesundheit zu sprechen kommt. Viele Menschen sind der Auffassung, ohne ihre Tasse Kaffee nicht munter in und durch den Tag zu kommen. Die Hälfte der Bevölkerung genießt täglich mindestens zwei Tassen Kaffee, ein viertel trinkt fünf Tassen pro Tag und ein weiteres Viertel braucht zehn oder mehr Tassen Kaffee.
Kaffee ist kein Getränk, sondern zählt als Droge. Hunderttausende sind süchtig auf Ihren Kaffee. Sie brauchen den Duft, den Geschmack und vor allem den Energieschub den Kaffee liefert. Es geht nicht darum, diesen Menschen ihren Genuss zu rauben, sondern vielmehr darum, darzulegen, wie Kaffee die Gesundheit schädigen kann, um die Möglichkeit zu geben den Kaffeegenuss zu reduzieren, um Gesundheit zurückzugewinnen. Für manche Menschen wird der Preis Kaffee zu trinken sogar zu hoch sein und sie werden vielleicht gesunde Alternativen wie Getreide- oder Lupinenkaffee wählen.
Durch Koffein steigt der Adrenalinspiegel an, was genau der Effekt ist, den Kaffeetrinker als Kick empfinden. Starker Kaffeekonsum kann zur Erschöpfung der Nebenniere führen, was dazu führt, dass in einer Stresssituation die Nebenniere nicht mehr in der Lage ist ausreichend Adrenalin auszuschütten. Andrenalininsuffizienz kann eine große Zahl von weiteren Problemen verursachen, einschließlich geschwächtes Immunsystem, Angst- und Panikattacken. Koffein wirkt auch beeinträchtigend auf Adenosin, einer Chemikalie im Gehirn, die normalerweise beruhigend wirkt. Zusätzlich wird der Laktatwert angehoben, eine Biochemikalie, die dafür bekannt ist Panikattacken zu verursachen.
Koffein erhöht die Produktion des Stresshormons Cortisol. Die Hormonausschüttung bewirkt das Zusammenziehen von Blutgefässen und stärkerem Herzschlag, was zu hohem Blutdruck führt. Menschen die bereits unter hohem Blutdruck leiden, verschlechtern ihre Symptomatik erheblich durch Kaffeekonsum. Es kann sogar dazu führen, dass der Effekt von Herzmedikamenten aufgehoben wird, was sie in diesem Moment nutzlos macht. Bei der Einnahme von Grippe- und Erkältungsmitteln mit Phenylpropanolamin und Ephedrin, die den Blutdruck ansteigen lassen, kann der Genuss von Kaffee nach der Einnahme sogar zu einem Schlaganfall führen.
Werdende und stillende Mütter sollten Kaffee völlig vermeiden, da ein Fetus und Neugeborene das im Kaffee enthaltene Koffein in der Leber nicht metabolisieren können. Dadurch verbleibt das Koffein für bis zu vier Tage im Körper und stimuliert während dieser ganzen Zeit das Nervensystem, was für Irritation, Unruhe und Schlafstörungen sorgt. Studien an Tieren haben gezeigt, das hohe Koffeinwerte in Zusammenhang mit niedrigem Geburtsgewicht, Schwierigkeiten bei der Geburt und Geburtsschäden stehen. Studien an Menschen zeigten eine erhöhte Zahl von Fehlgeburten, Todgeburten, Steißgeburten und geringes Geburtsgewicht. Zusätzlich erschwerend wirkt sich aus, dass schwangere Frauen dreimal solange benötigen, das Koffein zu metabolisieren, als nicht Schwangere.
Das premenstruelle Syndrom steht laut wissenschaftlicher Studie ebenfalls in engem Zusammenhang mit Koffeinkonsum. Durch übermäßigen Kaffeekonsum leiden Frauen vor ihrer Menstruation vermehrt unter Symptomen wie Angst, Anspannung, Erschöpfung, Schlafstörungen und Spannungsgefühlen in der Brust. Zysten in der Brust verschwinden oft nach Reduzierung oder Meidung von Kaffee. Dies hängt wahrscheinlich mit der leicht östrogenen Wirkung des Koffeins zusammen.
Eine weitere häufig beobachtete Wirkung des Koffeins, der Öle und Säuren in Kaffee ist die irritierende Wirkung auf die Magenschleimhaut und die exzessive Produktion von Magensäure. Selbst entkoffeinierter Kaffee sorgt für eine Übersäuerung. Gleichzeitig wird der Körper erheblichen Mengen von Vitaminen und Mineralstoffen beraubt. An erster Stelle stehen hier, Vitamin B und C, Calcium, Zink und Eisen. Zugeführt werden signifikante Mengen an Vitamin K, welches sich für Menschen mit Blutgerinnungsstörungen fatal auswirken kann. Das Schlaganfallrisiko und die Gefahr von Herzattacken steigt bei diesen Menschen durch Kaffeekonsum dramatisch an.
Kaffee sollte während einer homöopathischen Behandlung gänzlich vermieden werden. Selbst ein kleiner Schluck Kaffee, Kaffee Eis, ein Kaffeebonbon reicht aus, um den Erfolg einer Behandlung zu stören oder den Erfolg zu vernichten. Es sind mehr die Öle im Kaffee, als das Koffein, welche an dieser Wirkung schuld sind. Andere koffeinhaltige Substanzen, die zwar auch nicht gesund sind, jedoch keine Auswirkung auf eine homöopathische Behandlung haben, beweisen dies.
Mit all diesen Fakten wird uns deutlich, dass Kaffee nicht unbedingt der Muntermacher ist, der unserer Gesundheit zuträglich ist. Sogar in Bezug auf einen gesunden Schlaf wirkt er störend. Kaffeegenuss ist der Hauptgrund für Schlafstörungen überhaupt. Kaffeetrinker sind im Durchschnitt erschöpfter und schlafbedürftiger als Menschen, die Kaffee vermeiden. Sie sind morgens einem Zwang unterlegen Kaffee zu trinken, um überhaupt wach zu werden.
Wer nun beschließt vom Kaffeegenuss Abstand zu nehmen, sollte wissen, dass er zuerst mit Entzugserscheinungen rechnen muss, ganz ähnlich den Symptomen, die ein Raucher bei der Entwöhnung bekommt. Es können kalte Schweißausbrüche, leichte bis schwere Kopfschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung, Angst- und Panikzustände, sowie Depressionen auftreten, die tagelang anhalten. Aus diesem Grund ist es ratsam, den Kaffeekonsum in Schritten zu reduzieren. Zu versuchen, den Konsum täglich um 50% zu reduzieren ist eine gute Methode Entzugserscheinungen gering zu halten. Dabei kann man den Kaffee auch immer weiter mit Wasser verdünnen, bis man es geschafft hat, ganz zu verzichten, oder zu entkoffeiniertem Kaffee zu wechseln. Danach sollte man erwägen, ob man nicht besser einen gesunden Getreide- oder Lupinenkaffee trinkt. Die Energie wird ansteigen und viele Beschwerden werden verschwinden und der Kopf wird klar. Viele werden sich gesünder den je fühlen und zu besonderen Gelegenheiten eine Tasse Kaffee, ohne Reue und den inneren Zwang nach einer weiteren Tasse, genießen können.
Impressum:
Autor: Silvia Müller
Erstellt: 1.10.2004
Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch einen Arzt angesehen werden. Der Inhalt von PureNature kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Coffee Shops sprießen allerorts aus dem Boden. Sie vermitteln eine Art neues Kultur- und Lebensgefühl. Die Bedienung spricht uns mit italienischem Akzent an, wenn wir unseren Latte Macchiato bestellen. Das Design der Shops ist kultig. Sogar auf Allergiker und laktoseintolerante Menschen wird eingegangen, mit Sojamilch oder laktosefreier Milch werden Alternativen geschaffen, um einen ungetrübten Genuss zu bescheren. Kaffee kann jedoch leicht zur Sucht werden, die durch Gesundheitsverlust bezahlt werden muss.
Ein Frühstück ohne Kaffeegenuss ist kein Frühstück, werden die Kaffeetrinker sofort argumentieren, wenn jemand die Auswirkungen dieser Volksdroge auf die Gesundheit zu sprechen kommt. Viele Menschen sind der Auffassung, ohne ihre Tasse Kaffee nicht munter in und durch den Tag zu kommen. Die Hälfte der Bevölkerung genießt täglich mindestens zwei Tassen Kaffee, ein viertel trinkt fünf Tassen pro Tag und ein weiteres Viertel braucht zehn oder mehr Tassen Kaffee.
Kaffee ist kein Getränk, sondern zählt als Droge. Hunderttausende sind süchtig auf Ihren Kaffee. Sie brauchen den Duft, den Geschmack und vor allem den Energieschub den Kaffee liefert. Es geht nicht darum, diesen Menschen ihren Genuss zu rauben, sondern vielmehr darum, darzulegen, wie Kaffee die Gesundheit schädigen kann, um die Möglichkeit zu geben den Kaffeegenuss zu reduzieren, um Gesundheit zurückzugewinnen. Für manche Menschen wird der Preis Kaffee zu trinken sogar zu hoch sein und sie werden vielleicht gesunde Alternativen wie Getreide- oder Lupinenkaffee wählen.
Durch Koffein steigt der Adrenalinspiegel an, was genau der Effekt ist, den Kaffeetrinker als Kick empfinden. Starker Kaffeekonsum kann zur Erschöpfung der Nebenniere führen, was dazu führt, dass in einer Stresssituation die Nebenniere nicht mehr in der Lage ist ausreichend Adrenalin auszuschütten. Andrenalininsuffizienz kann eine große Zahl von weiteren Problemen verursachen, einschließlich geschwächtes Immunsystem, Angst- und Panikattacken. Koffein wirkt auch beeinträchtigend auf Adenosin, einer Chemikalie im Gehirn, die normalerweise beruhigend wirkt. Zusätzlich wird der Laktatwert angehoben, eine Biochemikalie, die dafür bekannt ist Panikattacken zu verursachen.
Koffein erhöht die Produktion des Stresshormons Cortisol. Die Hormonausschüttung bewirkt das Zusammenziehen von Blutgefässen und stärkerem Herzschlag, was zu hohem Blutdruck führt. Menschen die bereits unter hohem Blutdruck leiden, verschlechtern ihre Symptomatik erheblich durch Kaffeekonsum. Es kann sogar dazu führen, dass der Effekt von Herzmedikamenten aufgehoben wird, was sie in diesem Moment nutzlos macht. Bei der Einnahme von Grippe- und Erkältungsmitteln mit Phenylpropanolamin und Ephedrin, die den Blutdruck ansteigen lassen, kann der Genuss von Kaffee nach der Einnahme sogar zu einem Schlaganfall führen.
Werdende und stillende Mütter sollten Kaffee völlig vermeiden, da ein Fetus und Neugeborene das im Kaffee enthaltene Koffein in der Leber nicht metabolisieren können. Dadurch verbleibt das Koffein für bis zu vier Tage im Körper und stimuliert während dieser ganzen Zeit das Nervensystem, was für Irritation, Unruhe und Schlafstörungen sorgt. Studien an Tieren haben gezeigt, das hohe Koffeinwerte in Zusammenhang mit niedrigem Geburtsgewicht, Schwierigkeiten bei der Geburt und Geburtsschäden stehen. Studien an Menschen zeigten eine erhöhte Zahl von Fehlgeburten, Todgeburten, Steißgeburten und geringes Geburtsgewicht. Zusätzlich erschwerend wirkt sich aus, dass schwangere Frauen dreimal solange benötigen, das Koffein zu metabolisieren, als nicht Schwangere.
Das premenstruelle Syndrom steht laut wissenschaftlicher Studie ebenfalls in engem Zusammenhang mit Koffeinkonsum. Durch übermäßigen Kaffeekonsum leiden Frauen vor ihrer Menstruation vermehrt unter Symptomen wie Angst, Anspannung, Erschöpfung, Schlafstörungen und Spannungsgefühlen in der Brust. Zysten in der Brust verschwinden oft nach Reduzierung oder Meidung von Kaffee. Dies hängt wahrscheinlich mit der leicht östrogenen Wirkung des Koffeins zusammen.
Eine weitere häufig beobachtete Wirkung des Koffeins, der Öle und Säuren in Kaffee ist die irritierende Wirkung auf die Magenschleimhaut und die exzessive Produktion von Magensäure. Selbst entkoffeinierter Kaffee sorgt für eine Übersäuerung. Gleichzeitig wird der Körper erheblichen Mengen von Vitaminen und Mineralstoffen beraubt. An erster Stelle stehen hier, Vitamin B und C, Calcium, Zink und Eisen. Zugeführt werden signifikante Mengen an Vitamin K, welches sich für Menschen mit Blutgerinnungsstörungen fatal auswirken kann. Das Schlaganfallrisiko und die Gefahr von Herzattacken steigt bei diesen Menschen durch Kaffeekonsum dramatisch an.
Kaffee sollte während einer homöopathischen Behandlung gänzlich vermieden werden. Selbst ein kleiner Schluck Kaffee, Kaffee Eis, ein Kaffeebonbon reicht aus, um den Erfolg einer Behandlung zu stören oder den Erfolg zu vernichten. Es sind mehr die Öle im Kaffee, als das Koffein, welche an dieser Wirkung schuld sind. Andere koffeinhaltige Substanzen, die zwar auch nicht gesund sind, jedoch keine Auswirkung auf eine homöopathische Behandlung haben, beweisen dies.
Mit all diesen Fakten wird uns deutlich, dass Kaffee nicht unbedingt der Muntermacher ist, der unserer Gesundheit zuträglich ist. Sogar in Bezug auf einen gesunden Schlaf wirkt er störend. Kaffeegenuss ist der Hauptgrund für Schlafstörungen überhaupt. Kaffeetrinker sind im Durchschnitt erschöpfter und schlafbedürftiger als Menschen, die Kaffee vermeiden. Sie sind morgens einem Zwang unterlegen Kaffee zu trinken, um überhaupt wach zu werden.
Wer nun beschließt vom Kaffeegenuss Abstand zu nehmen, sollte wissen, dass er zuerst mit Entzugserscheinungen rechnen muss, ganz ähnlich den Symptomen, die ein Raucher bei der Entwöhnung bekommt. Es können kalte Schweißausbrüche, leichte bis schwere Kopfschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung, Angst- und Panikzustände, sowie Depressionen auftreten, die tagelang anhalten. Aus diesem Grund ist es ratsam, den Kaffeekonsum in Schritten zu reduzieren. Zu versuchen, den Konsum täglich um 50% zu reduzieren ist eine gute Methode Entzugserscheinungen gering zu halten. Dabei kann man den Kaffee auch immer weiter mit Wasser verdünnen, bis man es geschafft hat, ganz zu verzichten, oder zu entkoffeiniertem Kaffee zu wechseln. Danach sollte man erwägen, ob man nicht besser einen gesunden Getreide- oder Lupinenkaffee trinkt. Die Energie wird ansteigen und viele Beschwerden werden verschwinden und der Kopf wird klar. Viele werden sich gesünder den je fühlen und zu besonderen Gelegenheiten eine Tasse Kaffee, ohne Reue und den inneren Zwang nach einer weiteren Tasse, genießen können.
Impressum:
Autor: Silvia Müller
Erstellt: 1.10.2004
Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch einen Arzt angesehen werden. Der Inhalt von PureNature kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.









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